Wenn deine Haare ständig abbrechen, liegt das meistens nicht an deinen Genen – sondern an dem, was du täglich mit ihnen anstellst. Ehrlich gesagt machen wir alle die gleichen Fehler beim Styling, ohne es zu merken. Hier sind die 5 größten Probleme, die du ab heute vermeiden solltest.
Fehler Nr. 1: Nasses Haar zu fest bürsten
Das ist wahrscheinlich der häufigste Fehler überhaupt. Wenn du aus der Dusche kommst und direkt mit einer normalen Bürste durchs nasse Haar gehst, zerrst du brutal an den Fasern. Nasses Haar ist extrem dehnbar – bis zu 30% mehr als trockenes – und reißt viel schneller. Du hast bestimmt schon mal diese kleinen Härchen auf der Bürste gesehen, oder ? Genau das. Besorg dir lieber eine spezielle Wet Brush oder einen grobzinkigen Kamm. Und fang immer von den Spitzen an, nicht von oben. Das macht wirklich einen Unterschied, versprochen. Wenn du noch mehr Tipps zur richtigen Haarpflege suchst, findest du übrigens auch interessante Infos auf https://www.ma-coupe-de-cheveux.fr, die sich speziell mit Haarschnitten und Styling beschäftigen.
Fehler Nr. 2: Zu viel Hitze ohne Schutz
Glätteisen auf 220 Grad ? Jeden Tag ? Das ist praktisch wie deine Haare zu grillen. Ich weiß, manchmal muss es schnell gehen, aber wenn du dünnes Haar hast, das sowieso schon bricht, ist Hitze dein größter Feind. Ohne Hitzeschutzspray greifst du die äußere Schuppenschicht an, die Feuchtigkeit entweicht, und das Haar wird spröde wie Stroh. Mein Tipp : Dreh die Temperatur runter auf maximal 180 Grad. Und ja, benutze jedes Mal ein Hitzeschutzprodukt – wirklich jedes Mal. Sonst kannst du den Rest vergessen.
Fehler Nr. 3: Zu straffe Frisuren tragen
Dieser ständige Dutt, der so fest sitzt, dass du Kopfschmerzen bekommst ? Das ist nicht nur unangenehm, das zerstört auch deine Haare. Wenn du dauernd am gleichen Punkt Spannung aufbaust – zum Beispiel immer denselben Pferdeschwanz an derselben Stelle – entsteht Traktionsalopezie. Das bedeutet : Die Haare brechen ab oder fallen sogar dauerhaft aus. Versuch mal, die Position zu wechseln, lockere Zöpfe zu machen oder Haargummis aus Seide oder Spiralgummis zu nutzen. Die sind viel schonender. Und nachts ? Lass die Haare offen oder mach einen ganz lockeren Zopf.
Fehler Nr. 4: Zu häufig waschen und zu aggressiv rubbeln
Viele Leute waschen ihre Haare täglich, weil sie denken, das sei hygienischer. Aber bei dünnem, brüchigem Haar ist das oft zu viel. Jedes Mal Shampoo bedeutet : Fette werden entfernt, das Haar trocknet aus, die Struktur wird schwächer. Zwei bis drei Mal pro Woche reicht meistens völlig. Und danach ? Bitte nicht wild mit dem Handtuch rubbeln. Das raut die Schuppenschicht komplett auf. Drück das Wasser sanft aus oder wickel das Haar in ein Mikrofaserhandtuch. Klingt simpel, aber das macht echt was aus.
Fehler Nr. 5: Billige oder unpassende Stylingprodukte verwenden
Nicht jedes Haarspray oder Gel ist für feines Haar geeignet. Manche Produkte enthalten viel Alkohol, der das Haar austrocknet. Andere beschweren es so sehr, dass es platt am Kopf klebt und noch schneller bricht, weil es keine Elastizität mehr hat. Schau dir die Inhaltsstoffe an : Silikone können kurzfristig glänzen lassen, bauen aber langfristig eine Schicht auf, die das Haar erstickt. Ich persönlich finde Produkte mit Keratin, Panthenol oder pflanzlichen Ölen besser – die pflegen und schützen gleichzeitig. Und weniger ist mehr : Übertreib’s nicht mit der Menge.
Wann solltest du dir professionelle Hilfe holen ?
Wenn deine Haare trotz allem weiter massiv brechen, kahle Stellen entstehen oder deine Kopfhaut juckt und schuppt, geh zum Dermatologen. Manchmal steckt ein Nährstoffmangel dahinter – Eisen, Biotin, Zink – oder eine hormonelle Störung. Das kannst du nicht einfach mit besserem Styling beheben. Ein Bluttest gibt dir Klarheit.
Fazit : Kleine Änderungen, große Wirkung
Diese fünf Fehler zu vermeiden kostet dich nichts außer ein bisschen Aufmerksamkeit. Du musst kein Vermögen für Treatments ausgeben, wenn du einfach aufhörst, dein Haar jeden Tag zu strapazieren. Probier’s aus – in ein paar Wochen wirst du schon merken, dass weniger Haare in der Bürste landen. Und das ist doch genau das, was du willst, oder ?
